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Neuigkeiten

2. Dezember 2021: Republik: Die Sage vom sauberen Strom

Diese Woche ist in der Republik ein ausführlicher Beitrag zum Thema erneuerbare Energie und Stromlücke erschienen.

https://www.republik.ch/2021/12/01/die-sage-vom-sauberen-strom

Ruedi Rechsteiner hat eine sehr ausführliche, lesenswerte Antwort darauf publiziert. Hier nur ein kurzer Ausschnitt davon: „Dieser Artikel lässt vieles aus und kommt vollmundig daher. Und er behauptet Dinge, für die er keine Beweise liefert, zum Beispiel dass es ohne die Schleifung des Gewässerschutzes nicht gehe. (…) Und nein, die Zubetonierung des Berggebietes und der unökonomische Ausbau der Wasserkraft auf Kosten der Natur sind überhaupt nicht zwingend, solange es in der Schweiz rund eine Million noch immer ungenutzter Dächer und Fassaden gibt, und Tausende Hektar Strassen, Stauseen und SBB-Trassees – versiegelte Flächen, die man dazu nutzen könnte, Solarstrom zu erzeugen, wenn man denn endlich wollte (zum halben Preis von neuer Wasserkraft), die jedoch aper bleiben, solange es weder Genehmigungen noch vernünftige Rückliefertarife gibt.“

Der ganze Text ist zu lesen unter https://www.republik.ch/dialog?t=article&id=9d6b65ce-3c5a-4e7f-bec7-337cee2f4c4b&focus=a760a888-b459-4d07-b54f-8c8e9a3cf0a3

 

29. Oktober 2021: Blackout

Zum derzeit in den Medien sehr präsenten Thema eines drohenden Blackouts ein Statement von Dres Schild: „Wir erleben gerade einen schleichenden Blackout von unberührten Gebirgslandschaften, frei fliessenden alpinen Gewässern, Wildnis und Biodiversität. Landschaften wie die Trift sind künftige Biodiversitätsreserven und wichtige Rückzugsräume. Diese Landschaft ist nicht erneuerbar.“

 

19. Oktober 2021: Publikation zur Photovoltaik

Diesen Frühling ist eine Publikation von Energiefachmann Ruedi Rechsteiner zur aktuellen Situation der Photovoltaik in der Schweiz erschienen. Es werden neue Wege in der Energiepolitik und Alternativen zu Wasserspeicherkraftwerken aufgezeigt. Schon nur die vielen Karikaturen von Ruedi Widmer sind einen Blick wert.

Aus dem Inhalt: „In der Schweiz wird die Photovoltaik systematisch diskriminiert: mit schlechten Entschädigungen im Vergleich zur Wasserkraft, fehlender Honorierung von Winterstrom und durch eine lähmende Bürokratie, selbst für Standorte auf bestehenden Bauten! Solarstrom wird durch übersetzte Netzgebühren im lokalen Netz unfair verteuert. In den Prognos-Energieperspektiven – der wichtigsten Entscheidungsgrundlage der Landesregierung – erscheinen veraltete und verfälschte Daten aus dem atom-nahen Paul Scherrer Institut, und dies nicht zum ersten Mal.“

Das Buch kann bestellt werden unter https://www.rechsteiner-basel.ch/publikationen

Publikation Die Energiewende im Wartsaal

4./5. September 2021: Trift-Visite

Die diesjährige Trift-Visite konnte wie geplant durchgeführt werden und war ein Erfolg. Rund 30 Mitglieder und Interessierte – darunter auch einige neue Gesichter – trafen sich am Samstag Nachmittag in der Windegghütte, wo bis am Abend viel Zeit für ausgiebige Diskussionen und Austausch zur Verfügung stand. In der Dämmerung stiegen wir mit Fackeln zur Hängebrücke ab. Am Sonntag besuchte eine grössere Gruppe bei schönstem Wetter das Gletschervorfeld. Die Botanikerin und Geographin Mary Leibundgut steuerte Informationen zu den Gletschervorfeldern bei: über ihren Wert, ihren Schutz und ihre Gefährdung. Ruedi Rechsteiner (Berater und Dozent für Umwelt- und Energiepolitik mit Schwerpunkt erneuerbare Energien und Transformation der Energiesysteme) berichtete über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Photovoltaik. Spätestens auf dem weiten Delta am Seeanfang oder am Rand des tosenden Gletscherbaches wurde es wohl jeder und jedem – auch ohne wortreiche Erklärungen – klar, weshalb diese grossartige Landschaft erhalten bleiben soll.

In den Medien (Hochparterre und Jungfrauzeitung) wurde kurz über die Trift-Visite am 4./5.9.2021 berichtet:

https://www.hochparterre.ch//nachrichten/landschaftsarchitektur/blog/post/detail/kein-stausee-auf-der-trift/1630913373/

https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/193194/

Trift-Visite mit Fackeln am 4.9.2021

 

17. Juni 2021: Positionspapier und Fact-Sheet Trift-Komitee

Im Hinblick auf kommende Diskussionen und Debatten haben wir ein kurzes Positionspapier und ein Fact-Sheet zu Gletschervorfeldern, bzw. alpinen Auen verfasst.

Positionspapier_Triftkomitee_210617

Factsheet_IGLES_Trift_210617

 

26. Mai 2021: Einladung zur Trift-Visite im September 2021

Am 4./5. September 2021 organisiert das Trift-Komitee einen Besuch im Triftgebiet. Am Samstag steigen wir gemeinsam zur Windegghütte SAC auf (ca. 2 Stunden). Apéro bei der Hütte am späten Nachmittag. In der frühen Dämmerung besuchen wir mit Fackeln die Triftbrücke. Abend und Nacht verbringen wir in der Windegghütte SAC – falls wir viele sind, auch in Zelten. Ernst Rufibach wird Geschichten aus der Trift erzählen, aus etlichen Jahrhunderten. Am Sonntag findet eine geleitete Wanderung zum Gletschervorfeld statt. Über die Triftbrücke und entlang des natürlichen Triftsees gehen wir zum jüngsten Teil des Gletschervorfelds, eventuell auch durch den Bach zur westlichen Seite. Die Biologin und Spezialistin für Gletschervorfelder Mary Leibundgut bietet eine Führung zu Geomorphologie und Botanik. Verpflegung aus dem Rucksack. Gemeinsamer Rückweg bis zur Triftbrücke (Ankunft ca. 15 Uhr), dann individueller Abstieg zur Triftbahn (Reservation erforderlich) oder ins Tal.

Das detaillierte Programm können Sie hier herunterladen pdf Einladung Triftvisite 2021

Flyer Triftvisite Flyer

 

November 2020: Trift-Flyer des Grimselvereins

Der Grimselverein hat einen Flyer mit den wichtigsten Informationen und Argumenten zum Wasserkraftprojekt in der Trift erstellt. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden Triftflyer Einzelseiten

Flyer Druckversion Triftflyer Druckbogen

Gedruckte Flyer können bestellt werden bei v.steiger[at]gmail.com

 

26. November 2020: Bundesgerichtsurteil stellt Konzessionserteilung für das Kraftwerk Trift in Frage

 

Das heute publizierte Urteil des Bundesgerichts zur Erhöhung des Grimselstausees durch die Krafwerke Oberhasli (KWO) hat auch direkte Auswirkungen auf das geplante Trift-Kraftwerk im oberen Gadmertal. Aus Sicht des Bundesgerichtes hat der Kanton seine Hausaufgaben in der Raumplanung nicht gemacht. Insbesondere nimmt der Kanton im Richtplan keine Ausei-nandersetzung mit den entgegenstehenden öffentlichen Interessen des Natur- und Land-schaftsschutzes vor. Gemäss gesetzlichen Vorgaben ist bei der Planung eines neuen Kraft-werks nämlich eine umfassende Interessenabwägung unter Einbezug der Natur- und Land-schaftswerte notwendig.

 

Dazu sagt Katharina von Steiger vom Triftkomitee: «Jetzt zeigt sich, dass es nicht angehen kann, die Interessen von Natur und Landschaft dem Kraftwerksprojekt in der Trift einfach un-terzuordnen, das erst noch für die Energiewende und den Klimaschutz keinen nennenswerten Beitrag zu leisten vermag.» Und Salome Steiner von der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva fügt an: «Mit dem Stausee in der Trift würden wir ohne Not ein einzigartiges Naturjuwel in einer unberührten Berglandschaft zerstören.»
In der unberührten Landschaftskammer der Trift plant die KWO einen neuen, grossen Stausee. Im Triftkomitee finden sich Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz zusammen, welche mit der Zerstörung dieser einmaligen Gebirgslandschaft im Berner Oberland nicht einverstanden sind. Aus Sicht des Triftkomitees muss die einzigartige Landschaft mit neu entstandenem See und dynamischem Gletschervorfeld geschützt werden – wir haben keinen Energienotstand, sondern einen Landschaftsnotstand.

 

Die ganze Medienmitteilung können sie hier herunterladen.

 


 

4. September 2020: Kraftwerksprojekt Trift Dokumentation der Begehung mit Parlamentarierinnen

 

Anfangs September 2020 fand eine Begehung der Triftkammer und Umgehung mit verschiedenen Parlamentsmitgliedern des Nationalrats statt. Die Dokumentation dieser Begehung kann hier heruntergeladen werden.

 


 

5. April 2020: Einordnung des Bundesratsbeschlusses zur Schutz- und Nutzungsplanung Oberes Gadmental

 

Der Grimselverein und Aqua Viva halten an ihrer Einsprache gegen das gesamte Trift-Projekt fest.
Hier gehts zur ganzen Einordnung inkl. Begründung.

 


 

 


 

Audioreportage von Hannah Richlik

 

 


 

9. August 2019: Medienmitteilung zum Trift-Protestcamp

 

Für einen ehrlichen Klimaschutz
Medienmitteilung: Windegg (Trift), Freitag 9. August 2019 (Fotos und PDF unten)

 

Mitglieder des neugegründeten Triftkomitees führen vom Donnerstag bis Sonntag im Gletschervorfeld der Trift ein Biwak durch. Sie bringen damit ihren Widerstand gegenüber den Plänen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) zum Ausdruck, im Triftgebiet einen neuen grossen Stausee zu bauen. Aus Sicht des Triftkomitees dürfen der Energiewende und dem Klimaschutz nicht unsere letzten kaum berührten Berglandschaften geopfert werden.

 

In seinem Manifest argumentiert das Triftkomitee, dass es nicht sein kann, dass die grossartige Gletscherlandschaft der Trift zerstört wird, obwohl sinnvolle umweltverträgliche Alternativen der Energieversorgung und Energiespeicherung bestehen. Ein zuhanden des Triftkomitees er­stelltes Fachgutachten zeigt auf, dass es für Energiewende und Klimaschutz diesen Stausee nicht braucht. Das Triftkomitee erachtet den geplanten Stausee zudem auch in ökonomischer Sicht als wenig sinnvoll. Mit dem gleichen Investitionsvolumen lassen sich mittels neuer Pho­tovoltaik-Anlagen doppelt so viel Strom erzeugen.

 

Das Triftkomitee wird am Freitag und Samstag direkt vor Ort in der Trift lanciert. Bereits haben dem Triftkomitee Persönlichkeiten des öffentlichen Le­bens wie der Kabarettist Franz Hohler, die SP-Nationalrätinnen Martina Munz und Silva Sema­deni, CIPRA-Präsidentin Katharina Conradin sowie und GLP-Nationalrat und Aqua Viva Präsident Thomas Weibel ihre Unterstützung zugesagt.

 

Gegen die Bewilligung des Trift-Stausees haben auch die Umweltschutzorganisationen Aqua­ Viva und Grimselverein beim Grossen Rat des Kantons Bern Einsprache erhoben. Die Antwort auf die Einsprache steht noch aus.

 

Es gibt TRIFTige Gründe, die Trift zu retten.

 

Das Triftkomitee

 

 

 

Download: PDF der Medienmitteilung

 

Download: Bilder in hoher Auflösung

 


 

Ein Gletscher während 150 Jahren

 

Auf dem Kartenportal des Bundes kannst du schauen, wie sich der Triftgletscher seit 1870 entwickelt hat. Einfach auf den Link oben links drücken.