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Neuigkeiten

26. Mai 2021: Einladung zur Trift-Visite im September 2021

Am 4./5. September 2021 organisiert das Trift-Komitee einen Besuch im Triftgebiet. Am Samstag steigen wir gemeinsam zur Windegghütte SAC auf (ca. 2 Stunden). Apéro bei der Hütte am späten Nachmittag. In der frühen Dämmerung besuchen wir mit Fackeln die Triftbrücke. Abend und Nacht verbringen wir in der Windegghütte SAC – falls wir viele sind, auch in Zelten. Ernst Rufibach wird Geschichten aus der Trift erzählen, aus etlichen Jahrhunderten. Am Sonntag findet eine geleitete Wanderung zum Gletschervorfeld statt. Über die Triftbrücke und entlang des natürlichen Triftsees gehen wir zum jüngsten Teil des Gletschervorfelds, eventuell auch durch den Bach zur westlichen Seite. Die Biologin und Spezialistin für Gletschervorfelder Mary Leibundgut bietet eine Führung zu Geomorphologie und Botanik. Verpflegung aus dem Rucksack. Gemeinsamer Rückweg bis zur Triftbrücke (Ankunft ca. 15 Uhr), dann individueller Abstieg zur Triftbahn (Reservation erforderlich) oder ins Tal.

Das detaillierte Programm können Sie hier herunterladen pdf Einladung Triftvisite 2021

Flyer Triftvisite Flyer

 

November 2020: Trift-Flyer des Grimselvereins

Der Grimselverein hat einen Flyer mit den wichtigsten Informationen und Argumenten zum Wasserkraftprojekt in der Trift erstellt. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden Triftflyer Einzelseiten

Flyer Druckversion Triftflyer Druckbogen

Gedruckte Flyer können bestellt werden bei v.steiger[at]gmail.com

 

26. November 2020: Bundesgerichtsurteil stellt Konzessionserteilung für das Kraftwerk Trift in Frage

 

Das heute publizierte Urteil des Bundesgerichts zur Erhöhung des Grimselstausees durch die Krafwerke Oberhasli (KWO) hat auch direkte Auswirkungen auf das geplante Trift-Kraftwerk im oberen Gadmertal. Aus Sicht des Bundesgerichtes hat der Kanton seine Hausaufgaben in der Raumplanung nicht gemacht. Insbesondere nimmt der Kanton im Richtplan keine Ausei-nandersetzung mit den entgegenstehenden öffentlichen Interessen des Natur- und Land-schaftsschutzes vor. Gemäss gesetzlichen Vorgaben ist bei der Planung eines neuen Kraft-werks nämlich eine umfassende Interessenabwägung unter Einbezug der Natur- und Land-schaftswerte notwendig.

 

Dazu sagt Katharina von Steiger vom Triftkomitee: «Jetzt zeigt sich, dass es nicht angehen kann, die Interessen von Natur und Landschaft dem Kraftwerksprojekt in der Trift einfach un-terzuordnen, das erst noch für die Energiewende und den Klimaschutz keinen nennenswerten Beitrag zu leisten vermag.» Und Salome Steiner von der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva fügt an: «Mit dem Stausee in der Trift würden wir ohne Not ein einzigartiges Naturjuwel in einer unberührten Berglandschaft zerstören.»
In der unberührten Landschaftskammer der Trift plant die KWO einen neuen, grossen Stausee. Im Triftkomitee finden sich Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz zusammen, welche mit der Zerstörung dieser einmaligen Gebirgslandschaft im Berner Oberland nicht einverstanden sind. Aus Sicht des Triftkomitees muss die einzigartige Landschaft mit neu entstandenem See und dynamischem Gletschervorfeld geschützt werden – wir haben keinen Energienotstand, sondern einen Landschaftsnotstand.

 

Die ganze Medienmitteilung können sie hier herunterladen.

 


 

4. September 2020: Kraftwerksprojekt Trift Dokumentation der Begehung mit Parlamentarierinnen

 

Anfangs September 2020 fand eine Begehung der Triftkammer und Umgehung mit verschiedenen Parlamentsmitgliedern des Nationalrats statt. Die Dokumentation dieser Begehung kann hier heruntergeladen werden.

 


 

5. April 2020: Einordnung des Bundesratsbeschlusses zur Schutz- und Nutzungsplanung Oberes Gadmental

 

Der Grimselverein und Aqua Viva halten an ihrer Einsprache gegen das gesamte Trift-Projekt fest.
Hier gehts zur ganzen Einordnung inkl. Begründung.

 


 

 


 

Audioreportage von Hannah Richlik

 

 


 

9. August 2019: Medienmitteilung zum Trift-Protestcamp

 

Für einen ehrlichen Klimaschutz
Medienmitteilung: Windegg (Trift), Freitag 9. August 2019 (Fotos und PDF unten)

 

Mitglieder des neugegründeten Triftkomitees führen vom Donnerstag bis Sonntag im Gletschervorfeld der Trift ein Biwak durch. Sie bringen damit ihren Widerstand gegenüber den Plänen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) zum Ausdruck, im Triftgebiet einen neuen grossen Stausee zu bauen. Aus Sicht des Triftkomitees dürfen der Energiewende und dem Klimaschutz nicht unsere letzten kaum berührten Berglandschaften geopfert werden.

 

In seinem Manifest argumentiert das Triftkomitee, dass es nicht sein kann, dass die grossartige Gletscherlandschaft der Trift zerstört wird, obwohl sinnvolle umweltverträgliche Alternativen der Energieversorgung und Energiespeicherung bestehen. Ein zuhanden des Triftkomitees er­stelltes Fachgutachten zeigt auf, dass es für Energiewende und Klimaschutz diesen Stausee nicht braucht. Das Triftkomitee erachtet den geplanten Stausee zudem auch in ökonomischer Sicht als wenig sinnvoll. Mit dem gleichen Investitionsvolumen lassen sich mittels neuer Pho­tovoltaik-Anlagen doppelt so viel Strom erzeugen.

 

Das Triftkomitee wird am Freitag und Samstag direkt vor Ort in der Trift lanciert. Bereits haben dem Triftkomitee Persönlichkeiten des öffentlichen Le­bens wie der Kabarettist Franz Hohler, die SP-Nationalrätinnen Martina Munz und Silva Sema­deni, CIPRA-Präsidentin Katharina Conradin sowie und GLP-Nationalrat und Aqua Viva Präsident Thomas Weibel ihre Unterstützung zugesagt.

 

Gegen die Bewilligung des Trift-Stausees haben auch die Umweltschutzorganisationen Aqua­ Viva und Grimselverein beim Grossen Rat des Kantons Bern Einsprache erhoben. Die Antwort auf die Einsprache steht noch aus.

 

Es gibt TRIFTige Gründe, die Trift zu retten.

 

Das Triftkomitee

 

 

 

Download: PDF der Medienmitteilung

 

Download: Bilder in hoher Auflösung

 


 

Ein Gletscher während 150 Jahren

 

Auf dem Kartenportal des Bundes kannst du schauen, wie sich der Triftgletscher seit 1870 entwickelt hat. Einfach auf den Link oben links drücken.